Gerechnet hat wohl niemand in der Halle02 mit den Sängerinnen und Sängern des BunSEL-Chores, was uns zuerst ziemlich Bauchschmerzen bereitet hat. Denn wer möchte schon einen Schulchor hören, wenn er für „Maybebop", ein bekanntes deutsches A-cappella-Pop-Quartett, bezahlt hat?
Doch wir wurden von Oliver Gies, dem Gründungsmitglied, mit Enthusiasmus begrüßt und anmoderiert, und ebenso wohlwollend war die Unterstützung des Heidelberger Publikums, das uns mit viel Applaus durch unser kleines Vorprogramm getragen hat.
Statt „Vier Typen. Vier Mikros. Sonst nichts" , wie das aktuelle Programm von „Maybebop" heißt , gab's dann also erst einmal 40 BunSELs zu sehen und zu hören mit ihren Hymnen auf die Kraft von Musik und Gesang, ganz gemäß der Moderation von Mathilda Kulling:
„Und, hey, klingt's auch mal schief, wollen' s auch die Leut' nicht hören, lasst euch überhaupt nicht stören und singt - von spät bis früh!"
Es wurde ein toller Abend mit „Maybebop", der uns sicherlich noch lange im
Gedächtnis bleibt.

